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Nur ein Gärtner weiß im Voraus, was ihm blüht – diese Aussage trifft ganz besonders auf den Herbst und die Blumenzwiebel-Zeit zu!

Hier ein paar Tipps, damit Sie viel Freude an Ihren Frühjahrsblühern haben können:

Zierlauch, die dicken lila Kugeln stehen am liebsten in gut durchlässigem, nährstoffreichem Boden in voller Sonne.

Alliumzwiebeln sollten, wie alle anderen Blumenzwiebeln auch, drei Mal so tief gepflanzt werden, wie die Zwiebel hoch ist. Es empfiehlt sich, bei der Pflanzung etwas Kompost und/oder organischen Volldünger ins Pflanzloch zu geben und zur Zeit des Austriebs eine Handvoll organischen Volldünger (z.B. Animalin von Oscorna oder Tomatendünger) in den Boden um die Pflanze ein. Bei sehr trockenem Wetter sollte man anschließend kräftig gießen.  Eine große Auswahl finden Sie hier:  https://staudengaertnerei-bornhoeved.de/blumenzwiebeln/zierlauch-allium/?p=1

Narzissenzwiebeln sind zwar von einer dünnen papierartigen Hülle umgeben, die Zwiebeln trocknen aber außerhalb des Bodens trotzdem leicht aus. Pflanzen Sie ihre Schätze daher immer möglichst bald ein! (Die Pflanztiefe ist die 2-3fache Zwiebelstärke).

Die meisten Narzissen gedeihen am besten an einem Ort im Halbschatten, wo sie ungestört über Jahre bleiben dürfen. Im Herbst und während ihres Austriebes im Frühjahr benötigen Narzissen ausreichend Nährstoffe, die Sie in Form von Kompost, Mist, einem mineralischen oder auch einem Langzeitdünger zuführen sollten. Hungrige Zwiebeln blühen weniger üppig oder verschwinden sogar nach und nach!

Das absterbende Laub von Narzissen darf erst dann entfernt werden, wenn es seine grüne Farbe verliert und eintrocknet – vorher recycled die Zwiebel die enthaltenen lebensnotwendigen Inhaltstoffe.  Verblühte Blüten sollten aber gerne entfernt werden.   Mehr Info und schöne Sorten finden Sie hier: https://staudengaertnerei-bornhoeved.de/blumenzwiebeln/narzissen/

Tulpen lieben einen sonnigen Standort ; im Idealfall sollte der Boden gut durchlässig sein. Ein Staudenbeet, das über den Sommer regelmäßig gewässert wird, ist kein guter Standort für Tulpen. Eine gute Alternative ist die Kultur im Kübel – den Kübel kann man im Sommer einfach an einen möglichst warmen Platz stellen, wo der Sommerregen nicht hinkommt – oder man kann die Tulpen einfach aus ihm rausholen, in der Sonne trocknen lassen und im Herbst wieder einpflanzen. Dasselbe kann man natürlich auch mit Tulpen machen, die im Freiland stehen – sie werden es mit üppiger Blütenpracht danken.

Tulpen sollten möglichst spät im Herbst gepflanzt werden, am Besten nach dem ersten Frost – damit im Boden vorhandene Nematoden und Pilze keine Chance haben. Tulpen brauchen Winterkälte, damit die normalen Entwicklungsprozesse zur Entfaltung der in der Zwiebel vorhandenen Blütenanlage ablaufen können.   Und viele tolle Sorten finden Sie hier:  https://staudengaertnerei-bornhoeved.de/blumenzwiebeln/tulpen/