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Tomaten säen, pflanzen und pflegen

Wenn die Eisheiligen vorbei sind, und der Gärtner keine Nachtfröste mehr fürchten muss, können vorgezogene oder gekaufte Tomatenpflanzen und natürlich auch all die anderen empfindlichen Pflänzchen, die aus wärmeren Ländern ihren Weg zu uns gefunden haben, ausgepflanzt werden. Bei uns in Norddeutschland kann das Ziehen von Tomaten in den meisten Jahren eine recht enttäuschende Angelegenheit sein; mit ein bisschen Pech und ein paar Regentagen hintereinander wird der gesamte Bestand unter Umständen innerhalb kürzester Zeit hinweggerafft. Aber man kann natürlich das Risiko verringern; unsere Tipps zum Tomatenanbau möchten Ihnen dabei helfen. Sortenwahl Es empfiehlt sich, robuste Sorten zu wählen, die recht resistent gegen die üblichen Erkrankungen sind und auch mit kühleren und feuchteren Sommern gut klarkommen. Wer Platz hat, wählt ein paar ertragssichere Sorten und ein paar Exoten zum Ausprobieren aus. Anzucht Tomaten keimen in fast jedem Substrat; im Saatkorn sind genügend Nährstoffe für die ersten zwei Wochen enthalten. Ab dann sollte man seine Sämlinge leicht düngen (am besten mit stark verdünntem Flüssigdünger auf Melasse- oder Tresterbasis), damit sie zügig zu kräftigen Pflanzen heranwachsen. Und natürlich sollte man sie schnell in größere Töpfe setzen, damit sie ein schönes Wurzelsystem bilden können. Säen Sie Tomaten einzeln in Module oder Torftöpfchen; wenn man sie in Saatschalen vorzieht und dann pikiert, werden sie im Wachstum gestört und brauchen länger, um groß zu werden. Wir müssen hier natürlich auf der Fensterbank oder im geheizten Gewächshaus vorziehen. Die Sämlinge brauchen möglichst viel Licht, damit sie buschig und nicht überständig werden. Wenn das Wetter schön ist, kann man sie von der Fensterbank tagsüber nach draußen bringen und abends wieder hereinholen. Wenn die Sämlinge in dunklen und...
Erste Gartenarbeiten

Erste Gartenarbeiten

An schönen Tagen bekommt man ja schon wieder so richtig Lust, in den Garten zu gehen, hier eine Übersicht dessen, was jetzt oder bald schon gemacht werden kann: Planung Anbauplan für den Gemüsegarten und für Sommerblumenbeete machen. Vorbereitung Saatgut besorgen Erste Aussaaten im frostfreien Gewächshaus:       Kresse, Pflücksalat, frühe Radieschen Ende Februar kann mit dem Vorziehen im Haus begonnen werden. Werkzeuge pflegen wenn es frostfrei ist, kann im Winter umgepflanzt werden Vermehrung Steckhölzer von sommergrünen Bütensträuchern schneiden. Dazu kräftige, einjährige Triebe aus der Strauchmitte, bleistiftlang mit zwei Knospen (oben und unten), dreiviertel ihrer Länge in die Erde, durchlässig, humusreich, halbschattig. Treiben im Frühjahr aus. Das geht bei Forsythien, Jasmin, Holunder, Spierstrauch, Zierjohannisbeere Pflege Falls es jetzt noch schneit: Ziergräser (Pampasgras) zusammenbinden, Immergrüne Hecken und Kugeln entlasten:   vom Schnee befreien – Schneebruch Wintergrüne bei Frostwetter gießen und auch die überwinternden, die irgendwo im Keller stehen kontrollieren, auch eingelagerte Knollen, wie Dahlien oder Canna auf Schimmel kontrollieren. Kompost auf die Beete ausbringen...

Herbstfrühling

Die Herbstblühenden Krokus und die Herbstzeitlosen sind eingetroffen.  Diese Zwiebeln wollen jetzt schnell gepflanzt werden und blühen dann in diesem Jahr noch! Auch ist jetzt die Pflanzzeit für Madonnenlilien, es sind besonders  schöne Zwiebeln in diesem Jahr! Madonnenlilien werden flach gepflanzt, machen dieses Jahr noch grüne Blätter (die für eine Reisigabdeckung im Winter dankbar sind) und blühen dann im kommenden...

Garten winterfest machen – gar nicht so schlimm!

Um den Garten auf den Winter vorzubereiten sollte man nur folgendes tun: Die Dahlien und andere frostempfindliche Pflanzen ab Mitte Oktober einräumen Frostempfindliche Terracotta sichern. Stauden und Gehölze, die im Winter Schutz brauchen, sollten mit Reisig oder Laub abgedeckt werden. (ob jemand Schutz braucht, wurde Ihnen hoffentlich beim Erwerb der Pflanze in der Gärtnerei Ihres Vertrauens mitgeteilt)… Als Beispiel anzuführen sind hier die sogenannten winterharten Fuchsien, die sich über eine Abdeckung mit Tannenreisig freuen. (Bei diesen Tannenreisig-Vorschlägen reicht ein Stück vom Weihnachtsbaum, weil es ja wirklich selten vor Weihnachten so richtig kalt ist.) Wintergrüne Stauden freuen sich bei Kahlfrost (Sonne und Frost) über eine Abdeckung! Im Januar/Februar dran denken! Pumpen, die nicht sehr tief liegen, sollen vor dem Frost ausgebaut werden. Bevor das Werkzeug eingemottet wird, ist es gut es gründlich zu reinigen und zu pflegen. (Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass bei frostfreiem Wetter auch im Winter noch gut gepflanzt werden kann, denken Sie z.B. an Rosen, Hecken, Bäume…) Ansonsten muss man eigentlich gar nicht viel tun: Empfindliche Stauden und Gehölze, wie z.B. Lavendel, Bartblume oder auch Anemonen erst im Frühjahr zurückschneiden. Grundsätzlich muss zum Winter überhaupt nichts zurückgeschnitten werden, obwohl es vielerorts so üblich ist, im Herbst den Garten ‚schier’ zu machen. Das abgetrocknete Laub ist Winterschutz für die Pflanzen, und von den Samenständen können Vögel und Insekten noch im Winter futtern. Gräser niemals nicht zurückschneiden Auch Rosen sollen erst im Frühling zurückgeschnitten werden (wenn die Forsythien blühen!), aber das kranke Laub sollte jetzt entfernt werden. Ein Reisig- und Laubhaufen im Garten bietet Tieren, z.B. Igeln ein Winterquartier. Wenn noch Zeit und Wetter für einen letzten...
Sonnenhut

Sonnenhut

Immer neue Sonnenhut- Sorten (Echinacea) kommen auf den Markt, diese Vielfalt macht süchtig, es will gesammelt werden.  War er doch ursprünglich einfach schlicht rosa, so kommt der Sonnenhut heute in mannigfaltigen Variationen daher:  Weiß, grünlich, gelb bis orange oder dunkelrosa, vielleicht auch mal mit dunklen Stängeln, doppelt und auch mal sehr großblütig.  Es gibt inzwischen auch nur kniehohe Sorten – ein Fest für den Sommergarten. Der Standort für Echinacea-Sorten sollte ein humoser, eher lehmiger, auf jeden Fall sonniger Platz sein.  Im Frühjahr ist es wichtig, die austreibenden Stauden vor den Schnecken zu schützen. Die Schmetterlinge lieben den Sonnenhut und auch im Blumenstrauss macht diese Staude sich schön....
Frühling 2014

Frühling 2014

Der Frühling ist da – überall scharren die Menschen in den Gärten und freuen sich über bunte Frühlingsboten wie Narzissen und erste Tulpen. Aber bitte, noch nicht alles wegräumen, die alten Blätter in den Beeten sind eine schön kuschelige Wärmedecke für die Austreibenden, falls es noch mal kalt wird…. Auch die Staudengärtnerei Bornhöved ist wieder geöffnet, immer Freitags und Samstags von 10 –18 Uhr. Von April bis Oktober ist jeder erste Sonntag im Monat von 12-17 Uhr zusätzlich geöffnet. Struktureller Wandel führte zu diesen geänderten Öffnungszeiten. Kraft, Personal und Zeit wurden gebündelt und konzentriert auf die Tage, an denen viele Menschen frei haben:  Freitag und Samstag.  Ein Extraservice sind die zusätzlichen offenen Sonntage zu Monatsbeginn und die Möglichkeit, sich zu verabreden:  Zu anderen Terminen und für Gruppen werden Schaugärten und Betrieb sehr gerne nach Absprache geöffnet. Unter der Woche wird vermehrt, vorbereitet und die Schaugartenanlage gepflegt.  Am Wochenende sind wir dann mit vollem Einsatz und viel Zeit für Sie, die Gäste, Besucher und Kunden da. Persönliche Beratung, stimmungsvolle Umgebung, leckerer Kuchen im Café, Pflanzenbesonderheiten und viele schöne Dinge zum Verschenken machen die Staudengärtnerei Bornhöved besonders.  In diesem Jahr hat sich vieles ein bisschen verändert, aber wie gewohnt steht die Gärtnerei für Individualität und für regionale, hochwertige Produkte. Aktuell gibt es eine schöne Auswahl an Pflanzkartoffeln von Biohöfen.  La Ratte, Bamberger Hörnchen und viele mehr sollen jetzt vorgekeimt werden.  Die ersten Stauden blühen schon und in den Schaugärten leuchten Zierkirsche und Narzissen um die Wette....