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Blumenzwiebeln zur Herbstpflanzung

Ab September sind all die Blumenzwiebeln lieferbar, die im Herbst gepflanzt werden und dann im nächsten Frühjahr und Frühsommer blühen – Zierlauch und Tulpen, Narzissen und Krokusse, Bluebells, Traubenhyazinthen, Fritillarien und noch viel mehr. Ende September laden wir in unserer Gärtnerei zum großen Herbstzwiebelmarkt, bei dem Sie die Qual der Wahl unter mehr als 400 Blumenzwiebelarten und -sorten haben. Natürlich verschicken wir diese Zwiebeln auch. Die jetzt erstandenen Zwiebeln können gepflanzt werden, solange der Boden offen ist.

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Besondere Pflegehinweise

Allium – Zierlauch

Allium bestellen bei der Staudengärtnerei Bornhöved

Allium Zierlauch

Die im Herbst trocken verkauften Zierlauchzwiebeln lassen sich grob in drei Gruppen einordnen:

>> dicke, runde Zwiebeln mit einem Durchmesser von mehr als 2-3 cm
>> kleine runde Zwiebelchen
>> schlanke Zwiebeln mit langem Hals

Die dicken, runden Zwiebeln sollten trocken und luftig gelagert werden, bis sie gepflanzt werden können, wobei die Pflanzung bei frostfreiem Wetter bis in den November hinein möglich ist. Die Pflanztiefe sollte in etwa dem dreifachen der Höhe der Zwiebel entsprechen.
Die kleinen runden Zwiebelchen sind nicht ganz so unempfindlich gegenüber Austrocknung und sollten daher möglichst nicht zu lange gelagert werden. Auch sie mögen so tief gepflanzt werden, dass eine Erdschicht sie bedeckt, die in etwa dem Doppelten der Zwiebelhöhe entspricht.
Schlanke Zwiebeln mit einem langen Hals sind schlecht gegenüber Austrocknung geschützt und müssen möglichst bald gepflanzt werden. Der Hals der Zwiebel sollte dabei aus dem Boden schauen – meist erkennt man bei genauerer Betrachtung der Zwiebel, wie tief sie vor der Ernte im Boden gesteckt hat und das ist auch die richtige Pflanztiefe.
Die Zierlaucharten und –sorten sind – wenn nicht anders angegeben – in Norddeutschland winterhart. Sie sollten an einem sonnigen, nicht staunassen und gut durchlässigen Standort im Garten gepflanzt werden. Zierlauchzwiebeln werden in der Regel nicht von Wühlmäusen gefressen.

Der Austrieb einiger Arten und Sorten ist spätfrostgefährdet. Dazu zählen der Riesenlauch Allium giganteum, Allium nigrum und deren Sorten. Durch Abdecken mit Reisig oder Pflanzung in eine vor dem Winter nicht zurück geschnittene Staudenpflanzung lässt sich Schaden vermeiden.

Das Laub vieler Zierlaucharten erscheint deutlich vor der Blüte, und beginnt mit dem Erscheinen der Blütentriebe einzuziehen. Dieses Laub sollte nicht vor seinem Abwelken entfernt werden.
Besonders die großen Arten und Sorten brauchen eine ausreichende Nährstoffzufuhr, um blühfähig zu bleiben. Versorgen Sie ihre Bestände durch regelmäßige Düngung mit einem Dünger, der ein ausgeglichenes Nährstoffverhältnis aufweisen sollte. Besonders wichtig für die Blütenentwicklung ist Kalium. Düngung ist sinnvoll vom Austrieb im Winter etwa bis zur Blütezeit. Nach der Blüte gehen die Zwiebeln in eine Ruhephase.

 

Anemone

Die kurzen dicken Rhizome der heimischen Buschwindröschen (Anemone nemorosaem>) trocknen leicht aus und sollten daher rasch gepflanzt werden. Sie liegen waagerecht im Boden, ca 3-4 cm unter der Bodenoberfläche.
Strahlenanemonenknollen (Anemone blanda) wachsen leichter an, wenn sie unmittelbar vor der Pflanzung für 12-24 Stunden in Wasser eingeweicht werden. Nach der Quellung erkennt man dann auch wo ‚Oben’ und ‚Unten’ ist: Die glatte, meist leicht gewölbte Seite kommt nach unten!
Die getrockneten Knollen können zwar lange gelagert werden, sollten aber deutlich vor dem winterlichen Dauerfrost gepflanzt werden, um einen guten Anwachserfolg zu erzielen.

 

Camassia

Camassia bestellen bei der Staudengärtnerei Bornhöved

Präriekerze Camassia

Präriekerzen zählen zu den wenigen Zwiebelpflanzen, die auch mit feuchteren Bedingungen im Garten spielend zurecht kommen. Ihre Zwiebeln neigen sehr stark zum Verschimmeln – daher sollten sie immer so rasch wie möglich gepflanzt werden! Leichter Schimmelbefall ist bei diesen Zwiebeln leider fast normal, scheint ihnen aber wenig Schaden zuzufügen.

Besonders schön sind größere Gruppen, die sich auch in lockerem Gras zu behaupten wissen. Das Laub sollte nicht vor dem Verwelken entfernt werden. Die verblühten Blütentriebe nicht ausreißen, sondern abschneiden oder stehen lassen.
Camassien lassen sich hervorragend und auch über einige Jahre hinweg in größeren Kübeln oder Trögen kultivieren. Sehr dichte Bestände sollten aufgenommen und neu gepflanzt werden.

 

Crocus

Krokus bestellen bei der Staudengärtnerei Bornhöved

Krokus

Krokusknollen sollten immer so bald wie möglich gepflanzt werden, da sie besser anwachsen und zuverlässiger blühen, wenn sie die Gelegenheit haben, vor dem Winter Wurzeln auszubilden. Viele Arten und deren Sorten stehen leider auf dem Speiseplan von Wühl- und anderen Mäusen! Verteilt man seine Schätze gleichmäßig über größere Flächen, so bleiben in der Regel genügend Knollen für eine angemessene Blüte übrig.

Sollen Krokusse im Rasen verwildern, pflanzt man diese am besten einzeln oder in kleinen Tuffs – bei sehr umfangreichen Pflanzungen kann auch Grassoden abgehoben und über die gelegten Knollen wieder geschlossen werden. Ist die Sode zu dicht, haben allerdings die Krokusse keine Chance! Wenn die Krokusse erhalten bleiben sollten, darf der Rasen erst gemäht werden, wenn das Laub der Knollenpflanzen eingezogen ist. Das ist meist 6 – 10 Wochen nach der Blüte der Krokusse der Fall. Am raschesten zieht der früh blühende Elfenkrokus, Crocus tommasinianus sein Laub ein. Zudem ist das Laub dieser Art relativ kurz.

 

 

Eranthis

Winterlinge bestellen bei der Staudengärtnerei Bornhöved

Winterling

Die Winterlinge kommen als winzige, trockene Knöllchen in den Handel. Lassen Sie diese unmittelbar vor dem Pflanzen 12-24 Stunden quellen. Dann bewurzeln sie sich leichter.

Winterlinge mögen einen eher lockeren Boden im Halbschatten unter laubwerfenden Gehölzen oder am Fuße einer Hecke. Zu trocken sollte dieser Standort nicht sein.
Auch der Rand eines nicht unter Dauerpflege stehenden Staudenbeetes ist gutes Winterlingland – oder lassen Sie sich doch bei einem Frühlingsspaziergang durch ein Wohngebiet inspirieren!

 

Eremurus

Steppenkerzen brauchen im Garten einen sehr gut drainierten und wenig von Spätfrost gefährdeten Standort. Sie ertragen im Radius ihres Wurzeltellers keine pflanzliche Konkurrenz. Gegen Spätfrostschäden hilft eine dicke Reisigabdeckung.
Für üppige Entwicklung ist eine gute Versorgung mit Nährstoffen Vorraussetzung.

Die seesternartigen Wurzelstöcke werden flach ausgebreitet in ein riesiges Pflanzloch gelegt – die Mitte sollte auf einen kleinen Hügel aus Sand oder Kies gebettet werden. Pflanzen Sie Eremurus eher flach; nur in Gartenbereichen mit Wurzelunkräutern empfiehlt es sich, Steppenkerzen richtig tief zu pflanzen, damit die empfindlichen Speicherwurzeln nicht durch Hacken und Jätekrallen verletzt werden.

 

Erythronium

erythronium

Hundszahn

Hundszähne – der Name spielt auf die Form und Farbe der Zwiebeln an – müssen als frische Zwiebeln gehandelt werden und vertragen keine Austrocknung, weshalb wir sie nur direkt ab Gärtnerei und in kleiner Menge abgeben.

Erythronium ’Pagode’ gedeiht am besten unter einem größeren, laubwerfenden Baum im lockeren und humusreichen Boden. Mit lockerem Grasbewuchs kann sie es dabei aufnehmen oder aber mit der Gesellschaft anderer, frühlingsblühender Zwiebeln und Knollen. Starke Konkurrenz durch Stauden gilt es zu vermeiden.

 

Fritillaria

Fritillaria bestellen bei der Staudengärtnerei Bornhöved

Kaiserkrone

Die brüchigen Zwiebeln der kleinen Arten dürfen keinesfalls zu stark austrocknen und sollten rasch gepflanzt werden. Bei den beiden Arten mit großen Zwiebeln kann man sich mit der Pflanzung auch etwas Zeit lassen – sich entwickelnde Wurzeln sollten jedoch keinesfalls abgebrochen werden! Kaiserkronenzwiebeln stinken, sie werden von Maulwürfen gemieden, was aber nicht den Umkehrschluss zulässt, dass sie auch Maulwürfe vertreiben würden.

Die Schachbrettblumenverwandtschaft ist eine gemischte Truppe, was ihre Ansprüche an einen Standort im Garten anlangt.
Kaiserkronen Fritillaria imperialis mögen einen Sonderplatz im sonnigen Staudenbeet mit sehr gutem, sehr nährstoffreichem Boden bei guter Drainage.
Für die Persische Kaiserkrone Fritillaria persica darf es gerne zusätzlich auch noch ein sehr warmer Platz sein.
Die Heimischen Schachbrettblumen Fritillaria meleagris kommen wild in Feuchtwiesen vor – sie mögen einen Standort in voller Sonne, wo sie auch im Sommer nicht unter Bodentrockenheit leiden müssen. Erstaunlich gerne wachsen sie zwischen den Steinen größerer Steingartenanlagen. Alle bisher nicht genannten Arten aus unserem Schachbrettblumensortiment mögen einen gut drainierten Standort im Garten und sollten keinesfalls zwischen größere Stauden gesetzt werden, da dort ihre zarte Schönheit mit Sicherheit verloren geht oder übersehen wird. Fritillaria pallidiflora lässt sich zuverlässig und einfach im Topf kultivieren.

 

Galanthus

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Schneeglöckchen

Schneeglöckchenzwiebeln sollten eigentlich feucht und kurz nach dem Einziehen des Laubes oder sogar ‚in the green’ verkauft und in den Garten gebracht werden. Daher pflanzen Sie bitte ihre neu erworbenen Zwiebeln so rasch wie möglich! So trocknen sie nicht unnötig aus und nehmen Schaden!

Erfahrungsgemäß bleiben die Ergebnisse nach der Pflanzung trockener Zwiebeln im ersten Frühjahr oft hinter den Erwartungen zurück – im zweiten Standjahr gewinnen die Bestände dann aber an Vitalität.
Schneeglöckchen brauchen einen eher schattigen bis halbschattigen Standort mit ausreichender Bodenfeuchte das ganze Jahr über. Gerne stehen sie im humosen Substrat unter laubwerfenden Gehölzen oder im naturgemäß schütteren Rasen schattigerer Gartenbereiche.

 

Hyacinthoides

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Hasenglöckchen

Die Hasenglöckchen kommen in zwei unterschiedlichen Arten in den Garten:

Das Spanische Hasenglöckchen Hyacinthoides hispanica verträgt trockenere und auch etwas sonnigere Standorte, als die klassischen ‚Bluebells’Hyacinthoides non-scripta, die gerne im Unterwuchs lichter Laubwälder oder laubwerfender Gebüsche im locker-humosen Erdreich wachsen mögen. Beide vermehren sich am geeigneten Standort ohne Zutun des Gärtners.
Die  Zwiebeln sollten bald gepflanzt werden, da sie leicht entweder austrocknen oder aber bei zu feuchter Lagerung verschimmeln.

 

Iris

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Iris

Netziris und Zwergiris zählen zu den frühesten Frühlingsboten, die oft ihre Blüten sogar über eine dünne Schneedecke hindurch strecken. Sie mögen einen sonnigen und sommertrockenen Standort mit nicht zu viel verdrängender Konkurrenz. Fühlen sie sich am Standort wohl, dann entstehen durch Zwiebelteilung oft rasch dichte Bestände, die man aufnehmen und teilen sollte.

Das erstaunlich umfangreiche Laub, das sich ähnlich grüner Mikadostäbe nach der Blüte entwickelt, sollte in Ruhe gelassen werden – wer es vorzeitig abschneidet, bringt damit die Zwiebeln sicher um.

 

Ixiolirion

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Ixiolirion

Dieses Zwiebelgewächs mit den großen, blauen Blüten gedeiht trotz harter Winter zuverlässig an einem gut drainierten Standort im Garten in voller Sonne – oder auch in einem Topf!
Eigentlich muss man sich nur an den Blüten erfreuen und die Pflege auf regelmäßiges Wässern (im Topf) beschränken, solange das Laub grün ist.

 

 

 

Leucojum

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Märzbecher

Märzenbecher Leucojum vernum verkaufen wir nur als frische und feucht gelagerte Zwiebeln direkt in der Gärtnerei, da schon wenige Tage zu trockener Lagerung diese Zwiebeln umbringt.

Ähnlich blüht, wenn auch etwas später und an längeren Stielen, die große Schwester vom Märzenbecher, das Sommertürchen Leucojum aestivum. Beide Leucojumarten mögen gerne einen dicken und dauerfeuchten Boden und einen eher halbschattigen Standort im Garten.
Sommertürchen können auch vollsonnig stehen, wenn der Boden immer feucht und ausreichend nährstoffreich ist.

 

Muscari

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Traubenhyazinthe

Traubenhyazinthen gedeihen sowohl in der Sonne wie auch in allen schattigeren Gartenbereichen (außer im Vollschatten unter immergrünen Gehölzen). Sie stellen praktisch keine Ansprüche an den Boden, nur staunass sollte er nicht sein.

Eine Ausnahme bildet Muscari macrocarpum ’Golden Fragrance’, deren große Zwiebel gerne an einem vollsonnigen und gut drainierten Ort ihren großen Auftritt im Frühjahr vorbereiten möchte, wenn sie nämlich ihren ungewöhnlich gefärbten Blütenstand mit wunderschönem Duft entwickelt.
Traubenhyazinthen stehen in keinem guten Ruf bei Gärtnern! Sie vermehren sich durch Zwiebelteilung so erfolgreich, dass mancher schon beherzt zum Spaten gegriffen und die blaue Flut wieder entfernt hat. Aber sie sind wunderschön und ihre Ausbreitungsfreudigkeit kann man sich ja auch zunutze machen. Zudem sind sie sehr leicht und erfolgreich in Töpfen oder Kübeln zu kultivieren und liefern wunderschöne Sträußchen für den Frühlingstisch.
Je nach Anbieter heißt die dunkelste Traubenhyazinthenverwandte Muscari paradoxum oder Bellevalia pycnantha, die mit beinahe nachtblauen Blütenständen aufwartet. Leider ist die Schöne bei uns in harten Wintern nicht winterhart; wenn wieder -25°C die Erde gefrieren lassen, möchte sie im Topf an einen geschützten Ort in ein Gewächshaus umziehen. Milde Winter verbringt sie gerne draußen.

 

Narcissus

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Narzisse

Narzissenzwiebeln sehen sehr unterschiedlich aus, je nachdem welche Wildarten oder Sorten Sie gekauft haben.

Alle Narzissenzwiebeln trocknen recht schnell soweit aus, dass sie Schaden nehmen. Dieser ist meist allerdings nicht im Frühjahr nach der Pflanzung zu erkennen, sondern erst ein Jahr später. Narzissenzwiebeln sollten also möglichst bald gepflanzt werden.
Die großen und prächtigen Trompeten oder Großkronigen Narzissen gedeihen beinahe überall im guten Gartenboden – staunass sollte der Standort allerdings möglichst nicht sein und ausreichend Sonne abbekommen.
Für die Verwilderung im hohen Gras sind die Dichternarzissen Narcissus poeticus und ihre Sorten und Wildarten wie Narcissus lobularis und Narcissus obvallaris gut geeignet. Alle diese nehmen es auch nicht übel, wenn ihr Standort im Frühjahr auch einmal etwas feuchter ist als gewöhnlicher Gartenboden. Am Gehölzrand, am Heckenfuß und in halbschattigen Gartenbereichen erfreuen die kleinen Cyclamineus-Hybriden den Gärtner mit wiederkehrender Blütenpracht. Kleine und feine wildhafte Sorten für sonnige und sommertrockene Standorte schließlich finden sich bei den Jonquillen und in der kleinen Reifrocknarzisse Narcissus bulbocodium ’Golden Bells’.
Beinahe überall im Garten werden die historischen Narzissen sich wohl fühlen, obwohl man ihnen natürlich gerne ein besonderes Plätzchen bereithalten wird. Sie konnten nur aufgrund ihrer Langlebigkeit und Zähigkeit in verwilderten Gärten überdauern und auf diese Weise jetzt wieder den Charme der alten Sorten in unsere Gärten bringen.
Auch Narzissen brauchen ausreichend Nährstoffe, um sich prächtig entwickeln zu können. Ein Überschuss an Stickstoff sollte besonders bei diesen Zwiebeln unbedingt vermieden werden – auch wenn sie in Gras gesetzt wurden – da sie nach ausreichender Stickstoffzufuhr gerne auf vegetative Vermehrung setzen und mehr Blätter als Blüten produzieren.Das Laub der Narzissen sollte weder geflochten noch verknotet und schon gar nicht abgeschnitten werden, bevor es vergilbt ist. Die Zwiebeln produzieren damit die Kraftreserven für die Folgesaison und brauchen die darin enthaltenen Nährstoffe.
Die verblühten Blütentriebe kann man der Ästhetik halber entfernen. Es scheint aber keinen entscheidenden Einfluss auf den Blütenreichtum in den Folgejahren zu haben, wenn eine ausreichende Nährstoffversorgung gewährleistet ist.
Sehr dicht gewordene Bestände nimmt man am besten nach dem Einziehen des Laubes auf und verteilt die Zwiebeln auf eine größere Fläche oder verschenkt überzählige Zwiebeln über den Gartenzaun an Nachbarn oder Freunde!

 

Tulipa

tulpen bestellen bei der Staudengärtnerei Bornhöved

Tulpe

Tulpen stammen von den sehr sonnigen und sommertrockenen Berghängen von Südspanien bis Kleinasien. Diese Bedingungen wünschen sich Tulpen nun eigentlich auch in unseren deutschen Hausgärten.
Daraus ergeben sich folgende Regeln für die Pflanzung und Kultur:
Wählen Sie einen sonnigen Standort für Ihre Tulpen; im Idealfall sollte der Boden gut durchlässig sein. Ein Staudenbeet, das über den Sommer regelmäßig gewässert wird, ist kein guter Standort für Tulpen. Eine gute Alternative ist die Kultur im Kübel – den Kübel kann man im Sommer einfach an einen möglichst warmen Platz stellen, wo der Sommerregen nicht hinkommt – oder man kann die Tulpen einfach aus ihm rausholen, in der Sonne trocknen lassen und im Herbst wieder einpflanzen. Dasselbe kann man natürlich auch mit Tulpen machen, die im Freiland stehen – sie werden es mit üppiger Blütenpracht danken.
Wem all das zu viel Arbeit ist, der sollte sich beraten lassen, welche Sorten weniger anspruchsvoll sind. Wenn man diese dann recht tief setzt (mindestens drei Mal so tief, wie die Zwiebel hoch ist), einen sonnigen Standort wählt und regelmäßig düngt, sollte man auch lange Freude an ihnen haben.

Tulpen sollten möglichst spät im Herbst gepflanzt werden, am Besten nach dem ersten Frost – damit im Boden vorhandene Nematoden und Pilze keine Chance haben. Tulpen brauchen Winterkälte, damit die normalen Entwicklungsprozesse zur Entfaltung der in der Zwiebel vorhandenen Blütenanlage ablaufen können. Bei fachgerechter Pflanzung blühen Tulpenzwiebeln zuverlässig im ersten Jahr – wenn nicht Krankheiten oder Nagetiere die Pflanze zerstört haben.

Es empfiehlt sich, bei der Pflanzung einen stickstoffarmen Dünger zuzugeben, zum Beispiel Knochenmehl, und die Tulpen dann im Austrieb im Frühjahr noch mal zu düngen, und zwar mit einem (organischen) Volldünger mit ausgewogener Nährstoffverteilung. Tulpen brauchen verhältnismäßig viel Dünger für ihre prächtigen Blüten – lassen Sie Ihre Tulpen nicht hungern!