Rasen

Rasen

Da uns doch mehrere besorgte Emails erreichten mit der Bitte um Hilfe bzgl. der vielen vertrockneten Zierrasenflächen möchte ich Ihnen kurz einen „Sanierungsplan“, den ein Gärtnerkollege supergut formuliert hat, nicht vorenthalten.
Zunächst einmal halte ich es für sehr sinnvoll diese Arbeiten noch im Herbst durchzuführen. Denn Ihr Rasen wird im Frühjahr noch schlechter ausschauen und dann wollen Sie ihn ja wieder möglichst schnell nutzen.

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Frühlingsgefühle im Herbst

Frühlingsgefühle im Herbst

Jetzt beginnt die Pflanzzeit für Herbstzeitlose und Herbstblühende Krokusse!

Herbstblühende Krokusse wachsen gern am Gehölzrand oder im Steingarten und ebenso wie Herbstzeitlose werden sie Mitte August gepflanzt und blühen dann noch im gleichen Herbst.  Die späte Blütezeit macht sie besonders attraktiv für Bienen und andere Insekten, die im Herbst in Natur und Garten oft nicht mehr so viel finden.

Safrankrokus

Crocus sativus, der Safrankrokus

Ein besonderer Herbstkrokus ist der Safran, dessen Narben das edle Gewürz geben.  Für ihr ist ein trockener Standort besonders wichtig, die eigene Safranernte kann dann im Oktober losgehen.

Herbstzeitlose können auch gut in der Wiese verwildern, sie mögen etwas feuchtere Standorte und werden deutlich größer als die Krokusse.  Ihre Blätter erscheinen erst im Frühling, weil sie also völlig „ohne“ blühen, werden sie auch Nackte Jungfern genannt.  Besonders die gefüllte Sorte ‚Waterlily‘ fasziniert durch ihre seerosenähnlichen Blüten.

Herbstzeitlose Waterlily

Herbstzeitlose Waterlily

Das Tolle an den Herbstblühenden Blumenzwiebeln ist die kurze Kulturdauer:  Im August gepflanzt, im Oktober schon in Blüte.  Gucken Sie doch mal hier, wir haben ein paar Pakete zum Ausprobieren zusammengestellt.

 

Zweijährige

Zweijährige

Stockrosen, Bartnelken und Vergißmeinicht – Bauerngartenblumen aus der Samentüte

In einen klassischen Bauerngarten in Schleswig-Holstein gehören neben Zwiebeln und Kartoffeln, Johannisbeeren und Mohrrüben viele bunte Blumen für die Vase.  Goldlack und Vergißmeinicht, Bartnelken und Glockenblumen…

Am Zaun wachsen Malven oder Stockrosen empor und verzaubern uns mit ihrer Schönheit.

Wer jetzt solche Blütenschätze noch in seinem Garten vermisst, kann diesen Sommer noch aktiv werden. Denn es handelt sich hier um Zweijährige Blumen, die werden jetzt ausgesät!

Zweijährig, was heißt das?

Zweijährige Pflanzen brauchen für ihre Kultur zwei Vegetationsperioden.  Sie werden im Sommer ausgesät und keimen im gleichen Jahr, machen in dem Jahr dann nur Blätter und Wurzeln.  Nach dem Winter, im zweiten Jahr, treiben Stockrosen, Bartnelke und Co Blüten und setzen reichlich Saat an.  Danach haben sie alles getan, was eine Pflanze in ihrem Leben tun muss und sterben ab.

(im Gegensatz zu Einjährigen, wie z.B. Ringelblumen oder Kapuzinerkresse, die werden im Frühjahr ausgesät und blühen noch im gleichen Jahr, sterben ab, aber erhalten sich häufig durch Aussaat – und zu Stauden, die viele Jahre leben können.)

Eine sehr anschauliche Zweijährige Pflanze ist die Mohrrübe:  Sie macht im ersten Jahr Blätter (und die Wurzel, auf die wir scharf sind).  Meist ernten wir sie dann ja, aber falls mal welche über Winter stehen bleiben, dann blühen die im nächsten Jahr mit wunderbaren zarten weißen Dolden.  So geht das mit Zweijährigen.

Allerdings bedeutet das Kultivieren von Zweijährigen auch, achtsam zu jäten und zunächst unbekannte Keimlinge nicht pauschal wegzuhacken.  Lieber erstmal wachsen lassen, denn sind die Sämlinge etwas größer kann man sie gut mit umstehenden Pflanzen vergleichen.

Ein Paket mit Samen von Zweijährigen finden Sie jetzt im Shop.

Mössinger Sommer

Mössinger Sommer

In der Stadt Mössingen in Baden-Württemberg haben engagierte Stadtgärtner viele Sommerblumen getestet und komponieren seit einigen Jahren eine Blumenmischung, die aus Saat gezogen werden kann und den ganzen Sommer blüht – diese inzwischen prämierte Mischung heißt Mössinger Sommer

Wir haben die Mischung über einige Jahre ausprobiert und sind immer wieder begeistert davon.

Ausgesät wurde die Saat Mitte/Ende April und bis zu den ersten Blüten dauerte es etwa 6 Wochen. Was dann passierte war wirklich magisch: den ganzen Sommer hat es geblüht, dabei gab es Wellen:  erst waren die Beete rosa- weiß, dann kam blau dazu und im späteren Sommer wurde der Mössinger Sommer richtig bunt:  Seidenmohn, Seifenblume, Lein und Ringelblumen, Schmuckkörbchen und Sommeradonisröschen, Liebeshainblumen und Marienkäfermohn – schon die Namen verzaubern.

So eine unkomplizierte und erfreuliche Blumenmischung habe ich selten erlebt.  Bis zum ersten Frost waren die Beete üppig und bunt, die Insekten lieben diese Zusammenstellung und immer wieder waren duftig leichte Sträuße zu pflücken.

Auch im Balkonkasten und in Kübeln wurden mit dieser Mischung gute Erfahrungen gemacht.  Bei durchschnittlich fruchtbarem Boden ist keine Düngung erforderlich.

Bedenken sollte man Folgendes:  Die Mischung Mössinger Sommer ist eine einjährige Blumenmischung, keine Blumenwiese im Sinne von „einmal aussäen, kommt immer wieder“!

Sie braucht einen sonnigen Standort und offenen (unkrautfreien) Boden.  Eingesät wird sie ab April, der Boden sollte ab dann möglichst gleichmäßig feucht gehalten werden.  Keimen werden die ersten Blumen etwa 2-3 Wochen nach Einsaat.  Dann hängt es natürlich ein bisschen vom Wetter ab, bei Wärme entwickelt sich die Mischung relativ schnell und die Beete blühen den ganzen Sommer.  Zum Herbst (oder im nächsten Frühjahr) werden die Beete abgeräumt und können dann entweder erneut mit Mössinger Sommer eingesät oder anderweitig genutzt werden.

So kann z.B. auch auf Beeten, über deren endgültige Bepflanzung sich die Gärtnerin noch klar werden möchte für einen Sommer ein farbenfroher und leicht zu pflegender Blütentraum entstehen.

Für den eigenen Garten sind Saattüten im Angebot: Mössinger Sommer für 6 Quadratmeter Fläche für 3,99€ oder  für 20 Quadratmeter Fläche für 9,99€

Gerne versenden wir die Saat auch zu Ihnen nach Hause.

 

Storchschnabelfreuden

Storchschnabelfreuden

Storchschnabelarten und -sorten sind die vielseitigen Gartenschönheiten für fast jeden Standort.  Es gibt ganz kleine für  den Steingarten und große für den Schatten.  Sorten, die von Mai bis November blühen und eigentlich für jede Gelegenheit die passende Sorte.  Mit der Zeitschrift LandGang haben wir 2 Storchnabelsortimente zusammengestellt, die jetzt noch gepflanzt werden können:

Lieblingssorten und Dauerblüher….

Welches ist Ihre Stochschnabellieblingssorte?