Insekten im Garten unterstützen!

Insekten im Garten unterstützen!

Hummeln lieben Klee, Salbei und Weißdorn, Nachtfalter mögen Türkenbundlilien, Phlox und Seifenkraut – blütenbesuchende Insekten sind vom sehr zeitigen Frühjahr bis zum späten Herbst aktiv.  Jetzt im Herbst können wir sie unterstützen, in dem wir Blumenzwiebeln für Insekten pflanzen, die im sehr zeitigen Frühjahr Nahrung bieten! In der Natur fehlt blühendes Grünland, wir können in unseren Gärten, auf unseren Terrassen und Balkonen viel tun!  Kleinräumige Strukturen schaffen, die in der Landschaft fehlen.  Angebote schaffen, auch gucken, was hat der Nachbar im Garten – vielleicht hat man selber die schönsten Blüten für Hummel Biene und Co und der Nachbar hat das Kopfsteinpflaster oder das Reetdach, in das die Tiere ihre Eier ablegen können. Was wir konkret tun können: Ein Beet kann schon ein Mosaikstein sein!! Vielfalt schaffen, eine möglichst unterschiedliche Mischung von Pflanzen aus unterschiedlichen Weltgegenden und Regionen (Wiese, Wald, Gebirge, Steppe) pflanzen. Das verlängert die Blütezeit und fördert Diversität. Pflanzen so wählen, dass die Saison verlängert und Blühlücken gefüllt werden, z. B. sehr frühe Blumenzwiebeln oder Schneeheide, aber auch späte Blüher wie Herbstzeitlose pflanzen Kiesbeetesind super, gern am Haus gelegen, exponiert, trocken , tief unten finden die Pflanzen Nährstoffe. Die Stauden schaffen Struktur, in den Nischen, Trockenflächen können Insekten nisten und überwintern, finden Nahrung. Steinhaufen, Totholz, Reisighaufen schaffen, Laub liegen lassen, verblühte Stängel erst im Frühling abschneiden Wasser ist wichtig, z.T. für die Larven, auf jeden Fall aber zum Trinken Beobachten, wer angeflogen wird, Pflanzen und Tiere kennenlernen, genau hingucken macht Spaß! Wir sollten uns die innere Erlaubnis geben, dass es auch mal unordentlich sein darf.  Vielleicht mal ein Stück vom Rasen nicht mähen und eine Wiese entstehen lassen. ...
Die ultimative Checkliste für Erfolg mit Zwiebelblühern

Die ultimative Checkliste für Erfolg mit Zwiebelblühern

Im Herbst wird der farbenfrohe Frühling gepflanzt:  Tulpen und Krokusse, Zierlauch und Narzissen kommen in den nächsten Wochen in die Erde damit uns im Frühling ordentlich was blüht. Worauf muss ich achten?  Standortwünsche Beachten Sie, dass die meisten Tulpen und Zierlaucharten volle Sonne und durchlässige Böden benötigen, manche Narzissen können halbschattig stehen und auch die kleinen Frühen, wie Schneeglöckchen, Winterlinge und Blausternchen brauchen keine volle Sonne!  Die meisten Zwiebeln mögen keine Staunässe. Auswahl Das Angebot ist riesig, überlegen Sie am besten vorher, was Sie gern in welchem Beet hätten. Dann kommen die hohen Zierlauchblüten im nächsten Jahr zwischen den Rosen gut zur Geltung und die kleinen Wildtulpen blühen schön am Wegrand. Pflanztiefe Die meisten Zwiebeln werden 2-3 x so tief gepflanzt, wie die Zwiebel dick ist.  (Wenn anders, dann sollte es auf der Tüte vermerkt sein!) Qualität der Zwiebeln Achten Sie darauf, dass die Zwiebeln nicht schimmelig oder verletzt sind. Starke Zwiebeln bringen größere Blüten! Bis zur Pflanzung lagern Sie Ihre Zwiebeln luftig und trocken. Kombinationen Bedenken Sie, dass Zwiebeln nach der Blüte ihr Laub in Ruhe einziehen (gelb werden) lassen wollen und setzen Sie sie in Stauden, die das vergilbende Laub verdecken. Probieren Sie Kombinationen aus, wie z.B. Traubenhyazinthen mit Tulpen oder Narzissen mit Anemonen. Schädlinge Der größte Schädling ist der Mensch mit seinem Spaten, der bei der Gartenarbeit und beim Pflanzen Blumenzwiebeln zerteilt.Gegen Wühlmäuse helfen Käfige aus Kaninchendraht, die oben geschlossen sein müssen. Pflege und Düngung Zwiebelblüher brauchen im zeitigen Frühjahr, wenn die Blätter gerade aus der Erde kommen eine Versorgung mit einem nicht zu stickstoffhaltigen Volldünger, gut geeignet dafür ist Tomatendünger! Das Laub der Zwiebelblüher soll...
Frühlingsgefühle im Herbst

Frühlingsgefühle im Herbst

Jetzt beginnt die Pflanzzeit für Herbstzeitlose und Herbstblühende Krokusse! Herbstblühende Krokusse wachsen gern am Gehölzrand oder im Steingarten und ebenso wie Herbstzeitlose werden sie Mitte August gepflanzt und blühen dann noch im gleichen Herbst.  Die späte Blütezeit macht sie besonders attraktiv für Bienen und andere Insekten, die im Herbst in Natur und Garten oft nicht mehr so viel finden. Ein besonderer Herbstkrokus ist der Safran, dessen Narben das edle Gewürz geben.  Für ihr ist ein trockener Standort besonders wichtig, die eigene Safranernte kann dann im Oktober losgehen. Herbstzeitlose können auch gut in der Wiese verwildern, sie mögen etwas feuchtere Standorte und werden deutlich größer als die Krokusse.  Ihre Blätter erscheinen erst im Frühling, weil sie also völlig „ohne“ blühen, werden sie auch Nackte Jungfern genannt.  Besonders die gefüllte Sorte ‚Waterlily‘ fasziniert durch ihre seerosenähnlichen Blüten. Das Tolle an den Herbstblühenden Blumenzwiebeln ist die kurze Kulturdauer:  Im August gepflanzt, im Oktober schon in Blüte.  Gucken Sie doch mal hier, wir haben ein paar Pakete zum Ausprobieren zusammengestellt....
Zierlauchblüte

Zierlauchblüte

Bei dem warmen Wetter scheint alles gleichzeitig blühen zu wollen, besonders die verschiedenen Zierlauch-Arten und -Sorten explodieren geradezu.  Wir haben die Blüte von Purple Sensation schon fast hinter uns, im Moment ist Globemaster ein echter Hingucker und natürlich der Honiglauch, Nectaroscordon siculum, den die Bienen so sehr lieben. Wenn Sie Zierlauch im Garten haben, achten Sie darauf, ihn gut mit Nährstoffen zu versorgen!  Das ist natürlich jetzt ein bißchen spät für diesen guten Tipp, aber im kommenden Frühjahr, wenn die Zwiebeln gerade ihre Nasen aus der Erde stecken, dann sollen sie einen nicht zu stickstoffbetonten Volldünger bekommen, gut geeignet dafür ist Tomatendünger.  Das gilt für alle Zwiebelblüher, also auch für Tulpen und Narzissen!  Und die Zierläuche werden es Ihnen mit dicken Blütenkugeln...
Präriekerzenblüte im Mai

Präriekerzenblüte im Mai

Präriekerzen sind Gewächse Nordamerikas und werden im Herbst als Zwiebel gepflanzt.  Die Blüten öffnen sich von unten nach oben, bei der Sorte ‚Caerulea‘ sehen sie wirklich aus, wie eine Kerze aus blauen Sternen.  Das ist mal eine Pflanze, die man in den Gärten selten sieht, dabei sind sie unkompliziert und machen nur Freude: Präriekerzen mögen sonnig oder absonnig stehen, der Boden sollte, gerade zur Austriebszeit im Frühling nicht zu trocken sein.  (Bei uns im sandigen Bornhöved sind sie allerdings auch völlig willig und scheinen sich sehr wohl zu fühlen…..) Sie sind schön im Blumenbeet, in wiesenhaften Pflanzungen, mit Dichternarzissen kombiniert – und machen auch eine gute Figur im Blumenstrauß.  Neben den blauen gibt es hellblaue, weiße und cremeweiße, halbgefüllte Sorten.  Nach der Blüte im Mai/Juni ziehen sie, wie es sich für Zwiebeln gehört ihr Laub ein und bevor man dann vergisst, dass man im Herbst noch welche woanders hin pflanzen wollte schnell notieren oder schon mal im shop vorbestellen....
Tulpeneindrücke aus dem Keukenhof

Tulpeneindrücke aus dem Keukenhof

Wir waren im niederländischen Lisse im Keukenhof, einem Frühlingsblumenpark von 32 ha Größe.  Weil es so schön war, hier ein paar Eindrücke für Sie:...