Bei diesen milden Vorfrühlingstemperaturen bekommen viele Gartenbesitzer Lust, schon mal rauszugehen, werden ungeduldig und wollen schon in den Beeten „aufräumen“ – ich sage NEIN, lasst es sein!

Im Laub, das zwischen den Stauden liegt, wohnen Igel, Kröten und Insekten, die brauchen das noch zum Schutz. Es kann ja auch durchaus noch mal kalt werden!

Auch die Pflanzen, gerade die empfindlichen, wie Tränende Herzen, Schaublatt und Bartblumen oder frisch gepflanzte Anemonen können einen Schutz aus lockeren Blättern noch gut gebrauchen!  Und die Zwiebelblüher finden ihren Weg durch die Blätter.

Mit dem Rückschnitt der Rosen soll gewartet werden, bis die Forsythien blühen, auch Schmetterlingsflieder und Lavendel würde ich dann erst schneiden.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Sträucher auszulichten und unerwünschtes Beikraut (Unkraut) zu ziehen.   Aus den ersten grünen Blättern von Vogelmiere und Giersch können Smoothies und Salatbeigaben gemacht werden….

Den Rasen vom Laub befreien, ja, das dann aber in die Beete harken.  Es ist doch verrückt, erst alles organische Material zu entfernen und dann hinterher zu düngen!

Lieber eine schöne Mulchschicht aus Laub – das hält auch das Unkraut im Zaum.  Ich rede hier nicht von Eichenlaub und Walnußblättern, weil die nur langsam verrotten, aber anderes Laub ist super als Mulch geeignet.  Wir harken von unseren Wegen alles in die Beete und das macht schönen Humus.